Theophanu - Gedenken 2009
Dienstag, 09. Juni 2009
19.30 Uhr, Domforum (Domkloster 3, 50667 Köln) - Vortrag: St. Pantaleon im ersten Jahrtausend: Römische villa suburbana - fränkischer Friedhof - mittelalterliche Kirche (Dr. Sebastian Ristow, Priv.-Doz., Universität Köln – Archäologisches Institut)
Samstag, 13. Juni 2009
18.30 Uhr, Kirche St. Pantaleon - Feierliche Primiz des Neupriesters Kyrill Matthias Hubertus im byzantinischen Ritus. Es singt der Johannes-Damascenus-Chor Essen (musikalische Leitung: Wolfgang Endrös)
Sonntag, 14. Juni 2009
16.00 Uhr, Kirche St. Pantaleon - Orthodoxe Vesper und gemeinsames Gebet für den Frieden
17.00 Uhr, Pfarrsaal St. Pantaleon - Griechische Folklore, Tanz und Musik, griechischer Imbiss
Montag, 15. Juni 2009
18.30 Uhr, Kirche St. Pantaleon - Feierliche Eucharistie für die Einheit der Christen in Ost und West. Es singt der Joan-Kukuzel-Chor aus Kevelaer. - Anschließend Mnemosynon (orthodoxes Totengedächtnis) am Grab der Kaiserin
Dienstag, 16. Juni 2009
19.00 Uhr, Pfarrsaal St. Pantaleon - Vortrag: Das "große Rätsel" – Wer war Kaiserin Theophanu? (Gunther Wolf, Univ. Professor a.D.)
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Theophanu - Gedenken 2008
Mittwoch, 11. Juni 2008
19.30 Uhr, Lesung im Domforum: Die Heiratsurkunde der Kaiserin Theophanu. – Die griechische Kaiserin und das römischdeutsche Reich von 972 bis 991. (Hans K. Schulze, Univ. Professor a.D.)
Donnerstag, 12. Juni 2008
17.15 Uhr, Vortrag im Pfarrsaal: Eine Urkunde in Purpur und Gold für die Braut. – Warum erhielt Theophanu eine so prachtvolle Heiratsurkunde? (Hans K. Schulze, Univ. Professor a.D.)
Samstag, 14. Juni 2008
16.00 Uhr, in der Kirche: Orthodoxe Vesper als Ökumenische Begegnung mit Ansprachen verschiedener Vertreter der Ökumene in Köln und gemeinsamen Gebeten für den Frieden.
17.00 Uhr, vor dem Westwerk: Griechische Folklore, Tanz und Musik, griechischer Imbiss.
Sonntag, 15. Juni 2008
18.30 Uhr, in der Kirche: Feierliche Eucharistie für die Einheit der Christen in Ost und West. - Anschließend Mnemosynon (Totengedächtnis) am Grab der Kaiserin.
20.00 Uhr, im Markushof: Der Pfarrgemeinderat und der Freundeskreis St. Pantaleon e.V. laden ein zu Imbiss und Beisammensein.
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Theophanu - Gedenken 2007
Freitag, 2. Juni 2007
16.15 Uhr - Im Rahmen der Begegnung "Orthodoxie und Europa" lädt die serbisch-orthodoxe Kirche Kölns zu einem Vortrag von Msgr. Dr. Peter von Steinitz ein: "Die Christenheit des ersten Jahrtausends". Ort: Serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde Frankenplatz 15, 51149 Köln (Porz-Gremberghoven)
Freitag, 15. Juni 2007
1016. Todestag der Kaiserin Theophanu
18.30 Uhr - Feierliche Eucharistie für die Einheit der Christen in Ost und West. Der Kirchenchor von St. Pantaleon unter der Leitung von Martina Mailänder singt die Missa in honorem Sancti Pantaleonis von Tosso Troll.
Anschließend mit unseren evangelischen, orthodoxen, armenischen und anglikanischen Gästen: Mnemosynon (Totengedächtnis) am Grab der Kaiserin.
Danach lädt der Pfarrgemeinderat und der Freundeskreis St. Pantaleon e.V. zu einem Imbiss und Beisammensein im Markushof ein.
Samstag, 16. Juni 2007
16.30 Uhr - Orthodoxe Vesper als Ökumenische Begegnung mit Ansprachen verschiedener Vertreter der Ökumene in Köln und gemeinsamem Gebet für den Frieden. Ort: in der Pfarrkirche.
Anschließend vor dem Westwerk der Kirche: Griechische Folklore, Tanz und Instrumentalmusik, Griechischer Imbiss im Markushof (Kaiserin-Theophanu-Gesellschaft e.V., Köln).
Sonntag, 17. Juni 2007
16.00 Uhr - Orgelkonzert (C. Franck: Prière, E. Bossi: Elévation - Ave Maria - Entrée pontifical, L. Vierne : aus den « 24 Stücken im freien Stil », L. Refice: Berceuse, Esposito: Tota pulchra). An der Orgel: Pietro Frascati. Ort: Pfarrkirche St. Pantaleon.
Freitag, 22. Juni 2007
Fest des Hl. Albanus
18.30 Uhr - Feierliche Albanus-Messe für Frieden und Einheit. Ort: in der Pfarrkirche.
19.30 Uhr - Vortrag: Dr. Sven Schütte berichtet über die neuen Forschungsergebnisse zur Geschichte von St.Pantaleon in Köln. Ort: im Pfarrsaal.
| Das Programm-Faltblatt zum Theophanu-Gedenken 2007 (PDF, 198 KB)
Das Faltblatt zum Theophanu-Gedenken 2007 liegt für Sie im PDF-Format bereit. Um PDF-Dateien lesen zu können, benötigen Sie den Adobe (Acrobat) Reader. Sollten Sie noch nicht über den aktuellen Adobe Reader verfügen, können Sie ihn durch anklicken des nachstehenden Logos herunterladen. Der Adobe Reader ist kostenfrei!
Zur Geschichte St. Pantaleons
St. Pantaleon wird etwa seit dem Jahr 250 von Christen genutzt und ist wohl aus einem vorstädtlichen Hospital hervorgegangen. Der im Abendland einzigartige Nachweis lückenloser kirchlicher Nutzung eines Gebäudes glückte jetzt in sechsjähriger interdisziplinärer Forschung und verblüffte rund 50 Fachleute aus ganz Europa. ,,So was ist nicht einmal für eine Kirche in Rom gelungen, freute sich
der Ur- und Frühgeschichtler Dr. Sven Schütte von der Uni Köln. Die Grundmauern des Chores und Mauern in der Krypta stammen von der ,,domus ecclesiae, der Hauskirche im römischen Urgebäude. Römerzeitliche Utensilien mit Kreuzzeichen beweisen die Nutzung.
Griechischer Einfluss ist schon nachweisbar, ehe der Grieche Pantaleon Kirchenpatron und das Gotteshaus zum westlichen Zentrum der Pantaleonsverehrung wurde. Schütte: Nicht zufällig sind´s nur gut 200 Meter bis zum Griechenmarkt! Wem die Kirche in Urzeiten geweiht war, ist unbekannt. Gemeinsam mit Dr. Marianne Gechter (Schriftquellen), Dr. Dorothea Hochkirchen (Skulpturen) sowie vier Semester lang mit fleißigen Studenten hat Schütte das Bauwerk von null beginnend untersucht. ,,Jeder Stein wurde vermessen, alles umgedreht. Am liebsten hätten wir noch Löcher gebohrt, aber wir hatten zugesagt, zerstörungsfrei zu arbeiten, sagte Schütte. Hauptsächlich bauwissenschaflich belegten sie neun Baustufen - mehr als bislang bekannt - und klärten den alten Streit, ob das Gebäude nun karolingisch (um 800) oder ottonisch (um 1000) sei. Im Teilchenbeschleuniger in Kiel ist das Alter der zu Mehl zerfallenen Reste der im Mauerwerk auf Dachbodenhöhe entdeckten Baugerüstverankerungen bestimmt worden. ,,Das Holz ist vor 840 eingebaut worden, sagte Schütte. Das unregelmäßig gemauerte Mittelschiff stammt aus karolingischer Zeit, das nach Aachener Vorbild angefügte Westwerk aus ottonischer Zeit. Der nur durch seine Auflösung belegte Frauenkonvent sei vermutlich nach 980 bei der Umgestaltung des Westwerks zum Memorialbau für Kaiserin Theophanu eingerichtet worden.
Die Forscher fanden Steinstücke eines Engels und eines Drachens und bewiesen anhand der Bearbeitungsspuren ihre Entstehung zur Karolingerzeit. Laut Schütte ist keine andere Steinskulptur aus dieser Zeit nachweisbar. Dorothea Hochkirchen rekonstruierte zudem eine Mosaikplatte, die vor dem Altar ihren Platz hatte, und entlarvte die romanische Raumstruktur bis ins Detail. Sogar die verschollen geglaubte Grabplatte von Erzbischof Bruno, der die Kirche seinerzeit in ein Kloster umwandelte, fand sich wieder. ,,Wir haben Berichte der Ausgrabungen von 1955 neu ausgewertet. Einiges ist aber noch beim Römisch-Germanischen Museum unter Verschluss, sagte Schütte.
Ende April sollen die Forschungsergebnisse im Jahrbuch des Fördervereins ,,Romanische Kirchen Köln nachzulesen sein. Dieser Verein hatte die Forschung finanziert und unter der Leitung seiner stellvertretenden Vorsitzenden, Professor Dr. Hiltrud Kier, mit dem Freundeskreis St. Pantaleon
präsentiert. Die wissenschaftliche Veröffentlichung erfolgt erst später.
Manfred Reinnarth
22. November 2005
Kölnische Rundschau
Inzwischen ist das Jahrbuch Colonia Romanica des Fördervereins Romanischer Kirchen e.V. erschienen, in dem die Forschungsergebnisse im einzelnen dargestellt sind.
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Theophanu-Gedenken 2006
Freitag, 16. Juni 2006
19.30 Uhr - Die Kaiserin-Theophanu-Gesellschaft (Köln) lädt ein in die Basilika St. Pantaleon: Theophanu als Repräsentantin Griechisch-deutscher Symbiose - Führung und Deutung in der Pfarrkirche und anschließend im Pfarrsaal.
Samstag, 17. Juni 2006
1015. Todestag der Kaiserin Theophanu
18.30 Uhr - Feierliche Eucharistie für die Einheit der Christen in Ost und West. Es singt der Kirchenchor von St. Pantaleon unter der Leitung von Martina Mailänder.
Anschließend mit unseren evangelischen, orthodoxen, armenischen und anglikanischen Gästen: Mnemosynon (Totengedächtnis) am Grab der Kaiserin.
Danach lädt der Pfarrgemeinderat und der Freundeskreis St. Pantaleon e.V. zu einem Imbiss und Beisammensein im Markushof ein.
Sonntag, 18. Juni 2006
16.30 Uhr - Orthodoxe Vesper als Ökumenische Begegnung mit Ansprachen verschiedener Vertreter der Ökumene in Köln und gemeinsamem Gebet für den Frieden in der Pfarrkirche.
Anschließend vor dem Westwerk der Kirche: Griechische Folklore, Tanz und Instrumentalmusik, Griechischer Imbiss im Markushof (Kaiserin-Theophanu-Gesellschaft e.V., Köln).
Donnerstag, 22. Juni 2006
Fest des Hl. Albanus
15.00 Uhr - Führung durch die Kirche (Domforum)
18.30 Uhr - Feierliche Albanus-Messe für Frieden und Einheit in der Pfarrkirche
19.30 Uhr - Autorenlesung: Pfarrer Dr. Peter von Steinitz liest aus seinem zweiten Pantaleonsroman Leo geht nach Westen im Pfarrsaal.
Sonntag, 25. Juni 2006
16.00 Uhr - Jubiläumskonzert: Chorwerke von Monteverdi, Bach, Schütz, Schein, Liszt, Rachmaninoff u.a. gespielt vom Figuralchor Köln unter der Leitung von Richard Mailänder.






