Pfarrnachrichten 20+21/2024

Jesus betend am Ölberg - Niedernberg (Foto: Friedbert Simon; Pfarrbriefservice.de)

An den ersten vier Ostersonntagen verkündet die Kirche als Sonntags-Evangelien die facettenreichen Überlieferungen zu den sich ergänzenden Ereignisse, die sich nach Ostern zugetragen haben; an dem darauffolgenden, dem fünften und dem sechsten Ostersonntag dann zwei bekannte „Ich-Worte“ des Herrn. Das sind Reden Jesu, in denen er sich in der „Ichform“, hier konkret mit dem Hirten und dann mit dem Weinstock vergleicht: „Ich bin der Weinstock, mein Vater der Winzer und ihr seid die Reben.“

Am Sonntag danach, dem siebten nach Ostern, wird uns ein vom Evangelisten Johannes überliefertes und ganz besonderes Gebet Jesu vorgetragen: das so genannte „hohepriesterliche Gebet Jesu“.

In diesem Gebet bittet Jesus den himmlischen Vater darum, seine Jünger in dem Namen zu bewahren, den er ihm gegeben habe, „damit sie eins sind wie wir!“ Zunehmend richtet die Kirche ihren Blick nun auf den Abschied Jesu; auf seine letzten Mahnungen und Verheißungen und auf sein Vermächtnis, das er ihr anvertraut hat. Gemeint ist der Heilige Geist, dessen Kommen an Pfingsten gefeiert wird.

Mit dieser Abschiedsrede in der Form eines Gebetes führt der Evangelist Johannes mit Worten Jesu die Gemeinschaft der Christen ein in die Zeit, die nach dem endgültigen Abschied Jesu bei seiner Himmelfahrt angebrochen ist. „Solange ich bei ihnen war“, so betet Jesus, „bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behütet und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllte.“

Nach seiner Himmelfahrt weilt Jesus weiterhin unter den Seinen: in seiner Kirche, die wie Maria - als Urbild der Kirche - das Wort Gottes aufnimmt, bewahrt und zum Wohle der menschlichen Gemeinschaft in ihrem Schoße wachsen lässt und an alle Menschen guten Willens weitergibt. Diese Zeit ist für uns Christen deshalb geprägt von einer innigen Liebe zur Kirche, zum Leib Christi (Pfingsten und Fronleichnam) und zur Gottesmutter Maria (Marienmonat Mai).

(Pfr. Dr. Volker Hildebrandt)

 

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| Pfarrnachrichten 20+21 / 2024 (PDF, 98 KB)

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