Pfarrnachrichten 42/2017 - 28. Sonntag im Jahreskreis (A)

St. Pantaleon - Fatima Madonna

Am 13. Oktober waren es 100 Jahre her, dass in dem kleinen abgelegenen portugiesischen Ort Fatima im Jahre 1917 drei kleine Hirtenkinder Maria erschien. Längst gehört Fatima zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte der katholischen Kirche.

Aus diesem Anlass geben wir auch in dieser und den nächsten Pfarrnachrichten eine gute Darstellung zu Fatima aus einer gratis-extra Ausgabe des PURmagazin (Fe-Medienverlag, Hauptstraße 22, D-88353 Kissleg) wieder.

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Die ersten Ereignisse in Fatima werden schnell in weitem Umkreis bekannt. Der zuständige Bezirksvorsteher glaubt an einen von der Kirche inszenierten Schwindel und lässt wenige Stunden vor der vierten Erscheinung am 13. August die Kinder ins Gefängnis werfen. Draußen in der Cova da Iria warten derweil 20.000 Menschen vergeblich. Mit zermürbenden Verhören und der Androhung eines qualvollen Todes versuchen kirchenfeindliche Funktionäre die Kinder zur Leugnung der Erscheinungen zu bewegen. Doch die bleiben standhaft. Lieber möchten sie sterben, als „die schöne Frau verraten“. Nach zwei Tagen werden sie entlassen. Der Versuch, sie in Widersprüche verwickeln oder zum Widerruf bewegen zu können, scheitert. Maria erscheint den Kindern dann ein viertes Mal am 19. August 1917 und bittet wieder um Gebet und Opfer für die armen Sünder. Auf Lucias Bitte, doch ein Wunder zu tun, damit die Leute glauben könnten, antwortet die Dame: „Ja, ich werde im Oktober ein Wunder wirken, damit alle an meine Erscheinung glauben ... ihr werdet den heiligen Josef mit dem Jesuskind sehen, die der Welt den Frieden geben wollen. Ihr werdet unseren Herrn sehen, wie er die Welt segnet, ihr werdet auch Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz und Unsere Liebe Frau von den sieben Schmerzen sehen. Auch bei ihrer fünften Erscheinung am 13. September bittet die Jungfrau Maria um das Gebet für die armen Sünder und den Frieden der Welt.

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13 Jahre nach dem dann eingetretenen und glaubhaft bezeugten Sonnenwunder und nach gründlicher Prüfung aller dieser Ereignisse wurden die Erscheinungen von Fatima von der katholischen Kirche offiziell anerkannt. – Auf Fragen wie: Ist Maria wirklich in Fatima erschienen? Wie kann der Rosenkranz Frieden schaffen? usw. antwortete der Kölner Pfarrer Ulrich Filler u.a. den folgenden Fragen des PURmagizin.

PUR: Als Mittel für den Frieden und die Bekehrung der Sünder empfiehlt die Muttergottes in Fatima das tägliche Rosenkranzgebet. Wie und warum soll es das Rosenkranzgebet schaffen, dass Friede und Umkehr unter den Menschen Einzug halten?

Pfr. Ulrich Filler: Der heilige Papst Johannes Paul II. lehrt in seinem Schreiben „Rosarium Virginis Mariae” (Der Rosenkranz der Jungfrau Maria): „Tatsächlich ist der Rosenkranz, wenn auch von seinem marianischen Erscheinungsbild her charakterisiert, ein zutiefst christologisches Gebet.“ Seiner Natur nach ist er auf den Frieden ausgerichtet: „Das ergibt sich aus der Tatsache, dass dieses Gebet in der Betrachtung Christi, des Fürstens des Friedens, besteht, der ‚unser Friede‘ ist (Eph 2,14). Wer das Christusgeheimnis verinnerlicht – und genau darauf zielt der Rosenkranz ab –, eignet sich das Geheimnis des Friedens an und macht es zu seinem Lebensentwurf.” Der Rosenkranz übt einen „friedensstiftenden Einfluss” auf den Beter aus und macht ihn bereit, „den wahren Frieden, der das besondere Geschenk des Auferstandenen ist, in seiner Umgebung weiterzuschenken.” Durch das Beten des Rosenkranzes werden wir zu „Friedensstiftern in der Welt.

 

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| Pfarrnachrichten 42 / 2017 (PDF, 55 KB)

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